Safran ist ein herbstblühender Krokus mit einer wunderschönen, violettfarbenen Blüte. Botanisch gehört er zu den Schwertliliengewächsen und hört auf den lateinischen Namen Crocus Sativus.

Die Pflanze besitzt sechs helllila bis mauvefarbene geäderte Blütenblätter, die geöffnet, den Blick auf den eigentlichen Safran freigeben: drei orange bis dunkelrote Narbenschenkel. Diese sind ca. 2-3 cm lang und verlaufen trichterförmig zum oberen Rand, der offen und fein gezackt ist. Sie werden von einem gemeinsamen Griffel gehalten, der gelblich ist und selbst aromalos, weswegen er in einem qualitativ hochwertigen Safran nicht vorkommen sollte.

Um Safran als Gewürz zu gewinnen, müssen die Narben gezupft und getrocknet werden. Dabei verlieren sie 4/5 ihres Gewichtes, färben sich dunkelrot und entfalten erst dann ihr typisches Aroma.

Auf Grund der Tatsache, dass alles Handarbeit ist – von der Pflanzung der Knollen, über die Pflege der Fläche bis hin zur Ernte – und es 200.000 bis 300.000 Narben für ein Kilo Gewürz braucht, ergibt sich auch der stolze Preis.

Wer besonderen Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit, biologischen Anbau und Einmaligkeit legt, liegt mit dem Kauf eines Franken Safran vom Ströhlershof genau richtig.

 

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